Was ist eine Profiloberstufe? - Eine kurze Zusammenfassung

Die Profiloberstufe versteht sich als zeitgemäße Weiterentwicklung der gymnasialen Oberstufe.

Lernen in Zusammenhängen

Eine Profiloberstufe kombiniert fächerübergreifendes, projektorientiertes, kooperatives und eigenverantwortliches Lernen an herausfordernden Profilthemen und verbindet konstante Profilgruppen mit individuellen Wahlmöglichkeiten.

Folgend ein kurzer Überblick der Stärken des Lernens an einer Profiloberstufe:

Sinnstiftende Kontexte

Profile schaffen sinnstiftende Kontexte und zeigen auf, welchen Beitrag die einzelnen Fächer zum Verständnis der Welt beitragen.

  • Profile verdeutlichen Fächerzusammenhänge sowie Fächergrenzen und nutzen Methoden der verschiedenen Fächer zur Bearbeitung von Problemstellungen.
  • Profile konstruieren Wissen an der Schnittstelle von Disziplinen durch die Bearbeitung gemeinsamer thematischer Semesterschwerpunkte.
  • Profile schaffen Vernetzungen in den Köpfen der Schüler und machen den Sinn- und Bedeutungsgehalt des Lernens erfahrbar.

Wissenschaftspropädeutisches Arbeiten

Die Profiloberstufe baut wissenschaftspropädeutisches Arbeiten auf und knüpft an die Arbeitsweise der Sekundarstufe I der IGS Lengede an.

  • Projektphasen, als zentrales Element des wissenschaftlichen Arbeitens, dienen der Studien- und Berufsvorbereitung.
  • Eigenverantwortliches Lernen bereitet auf selbstständiges und kooperatives Arbeiten in Studium und Beruf vor.
  • Das Seminarfach leistet eine profilbezogene Auseinandersetzung mit Forschungsfragen.

Verlässliche Soziale Strukturen

Profilgruppen bilden verlässliche soziale Strukturen und ermöglichen in besonderer Weise kooperative Lernformen.

  • Konstante Profilgruppen fördern sozialen Zusammenhalt in der Lerngruppe und erhöhen den Lernerfolg durch Unterstützungsprozesse.
  • Kooperatives Arbeiten ist Voraussetzung für Erfolg in der Studien- und Berufswelt.
  • Profilgruppen führen zu ausgeprägtem Gemeinschaftsgefühl, sind identitätsstiftend und fördern die Identifikation mit dem Lerngegenstand.

Wahlmöglichkeiten

Wahlmöglichkeiten schaffen eine Profilbildung, eine individuelle Ergänzung zu den Profilen sowie eine Akzentuierung innerhalb des Profils.

  • Die zu wählenden Profile werden durch die profilleitenden Fächer geprägt. Diese setzen sich zusammen aus zwei der drei Fächer auf erhöhtem Niveau sowie einem weiteren Fach auf grundlegendem Niveau.
  • Das vierte und fünfte Prüfungsfach kann i.d.R. aus dem Pool der belegten Fächer nach Maßgabe der Belegungsverpflichtungen gewählt werden.
  • Die Wahl ergänzender Fächer schafft profilunabhängige Gestaltungsmöglichkeiten.
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